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„On the mat is of the mat“

 

Wow, was für ein Programm wirst du dir denken. 

 

Mancher wird schon eine Strategie entwickeln wollen, einen Schlachtplan, möglichst alles und jede Sekunde auszukosten. Und wenn du dich in diese Spur begibst, wirst du möglicherweise im Yogi-Stress sein. Sei eingeladen, die Fülle des Angebots als eine Art riesiges Buffet zu sehen. Gerne probier mal etwas aus, das du nicht kennst. Iss nicht nur das, was jeder isst, jeder kennt, oder du selbst gewöhnlich isst, sondern probiere einfach auch einmal etwas aus, das du dir bis dato vielleicht nicht vorstellen konntest. 

Im übertragenen Sinn: Iss nicht mehr als dir gut tut, nur weil es da ist oder nichts kostet oder du dir diese Chance einfach nicht entgehen lassen kannst. 

Wir wünschen dir eine entspannte Gelassenheit im Navigieren durch das wunderbare Buffet des Yoga, des gesamten Festivals und der wundervollen Umgebung. 

Dazu bist du eben auch eingeladen, den Raum der Stille und Ruhe mit dir und uns zu teilen. 

Ohne Raum zwischen den einzelnen Klassen oder hier beim Beispiel des Buffets geht vieles Schöne in der Enge und in der fehlenden Distanz unter. Du brauchst nicht ständig in einer Klasse sein. Gönne dir Raum und genieße die wundervolle Weite der Seenlandschaft, in die das Festival eingebettet ist. 

Deswegen kommt dein Lieblingslehrer 2, 3, 4 Mal, damit du locker und entspannt bei ihm oder ihr teilnehmen kannst und nicht in Stress gerätst, wie uns das so oft geschieht. Der Denker will auf keinen Fall etwas verpassen und daher rennen wir ständig am Augenblick und an uns selbst vorbei. Also gehe vielleicht nur ein oder zwei Mal zu deinen Lieblingslehrern und wage dich ein wenig aus deinem gewohnten Erfahrungsspielraum. Wenn du zum Beispiel noch nie Acro-Yoga praktiziert hast, dann wünschen wir dir diese Erfahrung der Freude und der Größe. Wenn du noch nie in einer Yin-Klasse warst, weil viele sagen, nur mit Dynamik könne man etwas anfangen, dann geh doch einfach mal in eine Yin-Klasse . Und wenn du gehört hast, die Asthanga-Praxis sei ein wenig stürmischer in ihrer Art und du denkst, das sei nichts für dich, dann schau es dir einfach einmal vorurteilsfrei an. 

 

Wenn wir in unserem Leben ausschließlich unseren Vorlieben und Abneigungen die Entscheidungen überlassen, wird das Leben stumpf und einseitig. Geh über deine Matte hinaus: Zum StandUp-Paddeling, am Tag oder in der Nacht, oder zum Wakeboarden, zum Acro-Yoga, zu einer Thai-Yoga-Klasse oder zu allem, was dich anspricht oder du schon immer einmal tun wolltest, dich aber noch nie getraut hast. Vielleicht sagt dein Gefühl, dass dir gerade nach Ruhe ist, aber „der oder die Lehrer/ -in des Festivals“ unterrichtet gerade, dann ist diese Yoga-Klasse mit dir am See in Stille oder mit deinen Liebsten möglicherweise die schönste Klasse des ganzen Festivals für dich. 

 

Im Sein liegt eine größere Kraft als im Tun, lass einfach alles auf dich zukommen und höre auf deine Stimme, wonach dir im Augenblick ist.

 

I am, I love!